Tag 666 Yad L’Ami

YAD L’AMI – TAG 666 – 02-08-2025

                             YAD L’AMI   –  TAG 666  –  02 – 08 – 2025

„Durch Glauben weigerte sich Mose, … . Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben, …“

Hebräer 11, 24a und 25 (SLT)

Dieser Vers betont die Bedeutsamkeit des Glaubens über dem irdischen Genuss der Sünde und zeigt die Bereitschaft Moses Unterdrückung und Verfolgung zu erleiden anstelle sich der Sünde hinzugeben.

Es muss aufhören!

Dieses Schreien der nichtsnutzigen Demonstranten, die nicht einmal wissen wo Israel liegt, geschweige denn ihre Geschichte kennen. Und das schrien auch, schätzungsweise 200 in Rot gekleidete Gläubige (meine damit Leute aus der Protestantischen Kirche in den Niederlanden), die beim Hauptsitz der PKN in Utrecht standen. Sie sind der Ansicht, dass sich die PKN ungenügend gegen die Kriegsführung seitens Israel in Gaza und das Auftreten jüdischer Kolonisten im Westjordanland äußert. Sorry, ebenfalls Leute, die die Geschichte und auch das Wort Gottes nicht kennen.

Dies sind vielleicht harte Worte, die ich hier gebrauche. Sehr lange habe ich es ausgehalten, es mit ruhigeren Worten zu umschreiben. Die ganze Woche brütete ich darüber. Soll ich es schreiben oder nicht, bis dieses Grübeln mir so viel Kräfte raubte, noch irgendetwas zu verrichten. Bislang habe ich immer gedacht, dass es sich nicht gehört, solche Dinge auch seitens der Stiftung zu schreiben. Und vielleicht ist das auch wohl so, bis mich heute Morgen jemand bat zu schreiben, wie wir in alle dem stehen. Es ist gut zu wissen, wie wir als Basis der Stiftung darüber denken. Der Druck auf Israel wird immer größer und die Feinde Gottes toben und die Gott hassen, erheben das Haupt.

Sie verleumden Israels Gott und damit auch meinen Gott (dies sind nicht meine Worte, es steht in Psalm 83).

Deshalb können wir nicht mehr schweigen! Ich kann es nicht länger ertragen, da so viel meiner Arbeit/Beziehungen/Freundschaften im Süden Israels liegt und ich weiß, wie viele Menschen noch leiden unter dem, was am 07. Oktober 2023 dort geschah. Einer meiner besten Freunde ist ein Mann, der 20 Jahre lang an der Grenze zum Gazastreifen als Sicherheitsbeauftragter arbeitete, um sein Dorf vor den Raketen der Hamas zu schützen. Ja dieser Mann, er arbeitet nicht mehr, ist in Behandlung und … wenn dem nicht so wäre, würde er, laut seiner Freundin, sich selbst eine Kugel durch den Kopf schießen. Ein weiterer Sicherheitsbeauftragter, er alle Therapien schon durch ist, will nicht mehr zurück, da es nicht sicher ist. (Hamas hat immerhin selbst gesagt, dass sich ein zweiter „07. Oktober“ ereignen wird.) Jemand anders, der erzählt: „Ich verstehe nicht, dass ich es zwanzig Jahre ausgehalten habe, immer wieder mit meinen Kindern, die Koffer zu packen, um zu evakuieren, wenn wieder Raketen aus Gaza abgeschossen werden.“ Lass es dir bewusst sein, dass diese Kinder, die mehr als zwanzig Jahre unter den Raketen der Hamas aufwuchsen, eine Last mit sich tragen. Ich kenne keinen Menschen, der keine psychologische Hilfe bekommt, kein Kind, dass keine Angst kennt, Menschen, die Suizid gefährdet sind usw. Es gibt keine Familie in Israel, die nicht jemanden verloren hat.

„All ihr Leute mit einer großen Klappe, Staatshäupter, Vereinte Nationen, kommt her und wohnt hier eine Zeitlang.“ Manchmal kann ich die Nachrichten nicht mehr hören. Fotos von kranken Kindern, meine damit nicht unterernährte Kinder, sondern welche, die eine Krankheit ausbrüten, diese Fotos werden zu Propaganda Zwecken genutzt, um Israel in ein schlechtes Licht zu rücken.

Eigentlich empfinde ich es als unglaublich dumm, dass all die Menschen, die dem Glauben schenken, darauf rein fallen, alles bedenkenlos annehmen und keine Kenntnisse haben. Der Lügengeist regiert!

Israel wird alleine dastehen. Aber auch wir: „Wenn wir den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs lieben und auch sein Volk Israel, werden auch wir alleine dastehen! Das fühlt man doch bereits, oder? Doch preist den HERRN, wir stehen schon an der richtigen Seite.“ Durch Glauben weigerte sich Mose …

 Und was ist mit Josua? Auch für ihn hatte Gott ein Wort: „„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“  (Josua 1, 9 SLT)

Die Kinder Israels waren 40 Jahre in der Wüste umhergeirrt. Josua musste sie ins verheißene Land führen. Er musste das Land von den bisherigen Bewohnern einnehmen, Feldzüge leiten und ausführen. Als ihn der Ausblick auf die enorm große Aufgabe überwältigte, ermutigte der HERR ihn. Gott sagt es selbst drei Mal, sei „chazak“ (stark) im Hebräischen.

Auch Yeshua sagt: „Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ (Johannes 16, 33 SLT)

Lasst uns stark und mutig sein in dieser Zeit. Lasst uns zusammen den Kampf angehen und einander festhalten! Auch wir/ich brauche/-n euch!

Deshalb bin unglaublich dankbar für jegliche Hilfe von Ihnen/euch, so dass wir für 56 Kinder aus einem der Kibbuze, die den 07. Oktober erlebt haben, einen wunderschönen dreitägigen Ausflug ermöglichen konnten. Parallel dazu konnten zwei Gruppen von je zwanzig Kindern Surfunterricht erhalten, in denen sie auch therapiert werden. In Mosad Siqma, dem Jugendzentrum, dass nach dem 07. Oktober komplett renoviert wurde, helfen wir mit Baumaterialien, so dass die Jugend selbst eine Pergola bauen kann. Ein herzlicher Dank von all den Kindern, die Pferdetherapie, Hunde- und Musiktherapie erhalten. Wir werden mithelfen, das unterirdische Musikzimmer zu erweitern, so dass viele, Jung und Alt, im unterirdischen Bunker Hilfe erfahren.

Und die Bevölkerung? Sie sind unglaublich stark, dennoch … viele fühlen sich verlassen und viele sind noch in der Überlebensphase oder haben noch nicht die Energie, Dinge wieder anzupacken. Vergesst auch nicht, dass immer noch 50 Geiseln in Gaza festgehalten werden. Denkt an die hoffnungslosen Familien. Wer vergeht vor Hunger?

Es sind die Geiseln. Danke Hamas für die Fotos, die wir gestern empfingen. Jetzt sehen wir, wer hungert. Ich schreibe es wieder: „Geiseln frei, Krieg ist zu Ende!“

Mit schwerem Herzen zeige ich euch diese Fotos, da die NOS (Niederländisches Fernsehen) diese nicht zeigen wird. Diese Jungen, Evyatar David und Rom Braslavski, die sind es die wirklich Hunger leiden. Und die Welt schweigt. Weshalb? Weil sie Juden sind.

Im nächsten Monat, während der Generalversammlung der Vereinten Nationen, bereiten sich die Staatsoberhäupter sich auf eine formelle Anerkennung eines Palästinensischen Staates vor.

Es geht den Vereinten Nationen nicht um …

  • die Freilassung der Geiseln zu verlangen
  •  der Hamas Sanktionen aufzuerlegen
  •  das Blutbad des 07. Oktobers zu untersuchen

Sondern um Terror zu belohnen an die Hamas, die mit einem grausamen, widerwärtigen Überfall einen Krieg entfacht hat und bis auf den heutigen Tag den heillosen Weg von Tod und Verderbnis über das Leben gewählt hat. Das sind die Vereinten Nationen!

Ja, die Situation in Gaza ist grauenhaft, unerträglich. NEIN, sie wird nicht durch eine Baby-/Kinder tötende genozidale Armee verursacht, sondern durch ihre eigenen Führer.

Ich beende diesen Brief mit einem herzlichen Dank an all die schönen, kräftigen Männer und Frauen, die als Freiwillige kommen und ihre Ärmel hochkrempeln und sagen: „Israel, du stehst nicht alleine da!“ Freiwillige, die helfen, die zerstörten Kibbuze und Dörfer wieder herzustellen, Häuser zu reinigen und was noch mehr getan werden muss. Ja, das hilft der Bevölkerung, um der Zukunft wieder in die Augen zu schauen. Im September plant eine weitere Gruppe zu kommen. Für Kibbuz Sufa eine abschließende Aktion. In der Woche erhält jede Familie, dank eines Sponsorenlaufes in den Niederlanden, einen Blumentopf mit Blumen und einer handgeschriebenen Karte. Volk von Gott, sei stark und mutig!

Wir schrieben zu Anfang:  „Es muss aufhören.“  Jetzt meine Frage:  „Was hat aufzuhören?“

Herzliche Grüße aus Israel.  Seid gesegnet   

Ria Doekes

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Gepostet am

2 August 2025